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Energieeffizienz und Nachhaltigkeit


Energieeffizienz

Was haben eine Thermoskanne und ein Fertighaus gemeinsam? Sie halten warm – oder kühl, je nach Jahreszeit. Fertighäuser waren immer schon Spitzenreiter in Sachen Energieeffizienz. Das liegt zum einen am Baustoff Holz, der nicht nur gut isoliert, sondern auch für ein behagliches Wohnklima sorgt. Zum anderen sorgen raffinierte Heizungs- und Lüftungssysteme sowie Energiespeicher für immer sparsameren Umgang mit Ressourcen.

Passivhäuser brauchen keine Heizungsanlage, kein Brennstofflager und keinen Schornstein. Der jährliche Heizenergieverbrauch muss unter 15 kWh/m² liegen. Erreicht wird das durch ein Paket aus Maßnahmen wie zum Beispiel Gebäudeorientierung nach Süden, Sonnenenergie, Wärmepumpen sowie Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung.

Plus-Energie-Häuser sind bewohnbare Kraftwerke, denn sie gewinnen mehr Energie, als sie unterm Strich verbrauchen. Das geschieht häufig durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der Energieüberschuss kann gespeichert, ins öffentliche Netz eingespeist oder zum Laden von E-Mobilen genutzt werden.


Den zulässigen Energiebedarf von Gebäuden regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV). Der EnEV-Nachweis ist ein Teil des Bauantrags. Sind Neubauten energiesparender als es der EnEV-Standard vorgibt, erhalten sie Fördergeld der KfW. Die KfW-Förderklassen richten sich nach der Jahresprimärenergieeinsparung gegenüber einem festgelegten Referenzhaus (KfW 100). Derzeit übliche KfW-Förderklassen sind:

* KfW 55:
Nur 55 Prozent des EnEV-Richtwerts an Primärenergie werden benötigt. Diese Klasse ist Standard bei den meisten Fertighäusern.

* KfW 40: Der Energiebedarf beträgt 40 Prozent des Richtwerts.

* KfW 40 Plus:
Der Energiebedarf beträgt 40 Prozent des Richtwerts. Darüber hinaus wird ein wesentlicher Teil davon unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert, etwa durch Photovoltaik.
Nach Fertigstellung des Gebäudes wird ein Energieausweis erstellt. Dieses Dokument ist eine wichtige Grundlage bei Verkauf, Vermietung und Sanierung.

Nachhaltigkeit

Der Betrieb von Immobilien hat einen Anteil von etwa 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Das ist nur einer der Gründe, aus denen die gemeinnützige Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ins Leben gerufen wurde. Die unabhängige Wissensplattform vergibt unter anderem eine Zertifizierung für Fertighäuser. Zu den Kriterien zählen zum Beispiel:

* Minimierung von Emissionen bei Bau, Umbau oder Rückbau
* Verwendung umweltfreundlicher Bauprodukte
* Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch
* geringer Flächenverbrauch und begrenzte Bodenversiegelung
* Barrierefreiheit
* Qualität der Innenraumluft
* Instandhaltungsfreundlichkeit
* Maßnahmen der Qualitätssicherung
* Qualität des Standorts
uvm.

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